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Abschalten können ist keine Kunst - es erfordert einfach 3 Wochen Disziplin!

Abschalten können ist keine Kunst – es erfordert einfach 3 Wochen Disziplin!

 

Das glaubst Du nicht? Dann fang’ doch am besten noch heute mit dem Selbstexperiment an...oder spätestens morgen;)

 

1.    Am Arbeitsplatz => Das Abschalten beginnt schon dort!

  • Schreibe auf, mit wem Du alles geredet hast...was Du alles gemacht hast.
  •  Verlasse Deinen Arbeitsplatz „sauber“. Räum’ auf. Mach’ den Schreibtisch klar. Leg’ alles was Du noch machen musst, auf einen Stapel.
  • Denke ganz bewusst an das „Gute, Schöne und Gelungene“ des heutigen Tages. Noch effektiver ist es, wenn Du das auch noch aufschreibst, bevor Du Dein Büro, Deinen Arbeitsplatz verlässt.
  •  Werfe einen letzten Blick in Deinen Email-Ausgangsordner: Soviel geschafft!!! Toll!

 

und LOBE Dich für den heutigen Tag!

2. Rituale wirken Wunder => Sei da ganz flexibel!

  • Überlege Dir ein Ritual, mit dem Du den Tag wirklich gut „abschließen“ kannst!
  • Vielleicht, indem Du beim Abschließen Deiner Bürotür laut sagst: "Feieraaaaabend!" und tief ausatmen. So schließst Du den Tag auch bildlich ab.
  • Oder gehe ganz bewusst den Weg vom Deinem Arbeitsplatz zu Deinem Auto, Fahrrad etc.
  • Wichtig ist hierbei, dass Du Dir bewusst machst: "Ich mache jetzt Feierabend!"

 

3. Auf der Heimfahrt => Ein bewusstes Good bye!

  • Entscheide Dich ganz bewusst für eine Musik die etwas "peppiger" ist. Laut aufdrehen und mitsingen! Es hört Dich ja vielleicht keiner;)
  • Mache Dir bewusst, dass Du gerade Deinem Arbeitsplatz hinter Dir lässt und das ist gut so.
  • Nehme den Landschaftswechsel bewusst wahr.
  • Nutze die Kraft der Vorfreude – freue Dich auf Dein zuhause, egal auf was. Auf 'ne Cola, ein Bierchen, auf's Sofa, Deine Familie, Dein Hobby ... 

 

4. Zuhause angekommen => Raus aus den Klamotten!

  • Ziehe Dich sofort um! Das ist ganz wichtig. Esse nicht am Tisch mit Deiner Familie in z.B. Deiner "Businesskleidung", sonst haben Deine Kinder nicht ihren Vater oder die Mutter am Tisch sitzen, sondern schlimmstenfalls den Lehrer, den Banker, den Polizist etc.;) => wechsel also bewusst die Rolle!
  • Rede nach Möglichkeit nicht über die Arbeit! Erst musst Du ankommen und "runterkommen" - erst umschalten und wenn es Dich dann noch drückt, kannst Du mit Deinem Partner über Dinge sprechen, die Dich gerade beschäftigen. Mache das aber keinesfalls zu lange, sonst bist Du wieder mitten in der Arbeit und Du willst ja eigentlich abschalten.
  • Bewegung tut ja bekanntlich gut - also genieße die Hausarbeit, gehen in den Garten, mache was körperlich Anstrengendes (es muss ja nicht gleich riesen Fitnessprogramm sein - das macht nur auch wieder Stress). Komme ein bisschen ins Schwitzen. Staubsaugen kann auch ganz schön schweißtreibend sein;)
  • Belohnen Dich mit einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Wein.

 

5. Im Bett => Schlafe im Schlafzimmer!

  • Das klingt so banal ist aber äußerst bedeutsam: Überdenke mal Deine "Zubettgeh-Gewohnheiten": Was hast Du ca. 15 Minuten vorher gemacht? Was liest Du im Bett (Krimis oder eher leichte Lektüre)? Nutzt Du ein Buch oder daddelst Du auf dem iPad herum? Schaust Du im Bett noch fernsehen?
  • Wenn Du zu den Menschen gehörst, die schlecht einschlafen können, dann ist es rein hirnphysiologisch äußerst unklug, Dein Hirn kurz vor dem "Zur-Ruhe-kommen" noch mit aufregenden Fernsehbildern zu bombadieren.
  • Lasse doch testweise den Fernseher einfach mal 3 Wochen im Schlafzimmer aus und schaue, wie es Dir damit geht.

...und dann heißt es GUTE NACHT! Schlaf’ schön und freu’ Sie sich auf den neuen Tag!

Viel Erfolg!

Deine Jeanette 

 

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